Wollig-molliger Saisonabschluß

Im Bürgergarten Idstein werden nicht nur die Pflanzen für den kommenden Winter vorbereitet – auch die ganz besondere Saisonabschlußveranstaltung paßt zur herbstlichen Stimmung:

Kleine und große BesucherInnen sind eingeladen, dem Weg der Wolle vom Schaf über das Wollknäuel zum wollenen Kleidungsstück zu folgen.

Rebecca Henkel, Künstlerin und Kunsthandwerkerin aus Oberjosbach, ist nicht erst seit ihren Spinnvorführungen auf der gerade zuende gegangenen Landesgartenschau in der Region als Produzentin ganz besonderer Wolle und Wollprodukte bekannt. Wer ihr beim Spinnen noch nicht zugesehen hat oder ihr bei dieser faszinierenden Tätigkeit mal wieder zuschauen will, kann dies am Samstag, 20. Oktober, zwischen 14 und 17 Uhr im Bürgergarten tun

Henkel informiert dabei hochinteressant vom Weg, den der Spinnfaden bereits vom geschorenen Vlies über die „Flocke“ und das Kardieren genommen hat. Und wer mag, kann sich unter Henkels Anleitung sogar mal selbst an ein Spinnrad setzen und sich daran probieren, den Faden zu zwirbeln.

Ergänzt wird die Veranstaltung durch die Anwesenheit lebender Wolllieferanten:
Mehrere Schafe des Archehofs Oberauroff von Herbert Schart werden ebenfalls während der Veranstaltung im Bürgergarten sein. Sie führen Kindern und Erwachsenen im direkten Vergleich mit Henkels Ausgangsmaterial vor Augen, warum ein nicht entfettetes, ungezupftes Vlies sich noch nicht so recht zur Verspinnung eignet.

Eine Auswahl kuscheliger Woll- und Wollfilzprodukte, zu denen der gesponnene Faden dann weiterverarbeitet wird, steht für den direkten Erwerb ebenfalls zum Saisonabschluß im Bürgergarten bereit – schließlich ist Weihnachten schon in Sicht, und jeder freut sich über ein Geschenk, das genauso schön und individuell wie mollig warm ist.

Mit Schafen und Spinnrad

20.10.2018

14.00 – 17.00 Uhr

Bürgergarten Idstein
Dammühlenweg

Yoga im Bürgergarten

An zwei Terminen (04.08.2018 und 01.09.2018) jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr bietet Yoga-Lehrerin Angela Hoffmann im Bürgergarten etwas zur Entspannung an.

Bitte eine Matte, etwas zu trinken und ggf. eine Decke oder Jacke für die Entspannungsphase mitbringen (Matten können auch in begrenzter Zahl geliehen werden).

Wir freuen uns!

Wenn Bienen erzählen könnten …

Bienen haben eine hochkomplexe und sehr präzise Sprache, mit der sie sich zum Beispiel untereinander mitteilen, in welcher Richtung gute Nektar- und Pollenquellen zu finden sind und wie gut diese tragen.

Dummerweise verstehen die meisten von uns diese Sprache nicht. Und so können wir auch nicht in Austausch treten, um herauszufinden, wie wir die immenfleißigen Bienchen bei ihrer Honigproduktion unterstützen können.

Die Eschenhahner Imkerin Petra Hoffmann aber kennt Bienen gut genug, um für sie zu sprechen. Die Bienen hat sie dabei in einem Schaukasten dabei, so daß wir sie aus nächster Nähe und ohne Stichgefahr beobachten können.

Kommt also und fragt ihr Löcher in den Bauch, sie wird Euch in eine hochspannende Welt entführen, die überall um uns herum ist, die wir nur wahrzunehmen verlernt haben.

Tips, worauf man beim Honigkauf achten sollte, um nicht auf gepanschte Ware hereinzufallen, gibt Frau Hoffmann auch. Und garantiert ungepanscht ist ihr Honig aus der Schleuderung 2018, den es zu verkosten und kaufen gibt.

7. Juli 2018

15.00 – 17.30 Uhr

Bürgergarten Idstein
Dammühlenweg

Mitmach-Aktion für kleine und große Naturforscher

Bee‘s Inn – NAJU gründet bundesweite Hotelkette für Wildbienen

Am 19. Mai ab 14.00 Uhr bauen wir mit Euch zusammen ein Wildbienenhotel für den Bürgergarten. Jede/r von Euch bekommt eine kleine Überraschung für Naturforscher/innen geschenkt, die Ihr mit nach Hause nehmen könnt, um dort weiter zu beobachten, zu forschen und spannende Entdeckungen auf dem Balkon, im Garten und in der Natur zu machen.

 

Kommt einfach vorbei – wir freuen uns auf Euch und einen spannenden Nachmittag mit Euch!

19. Mai 2018 ab 14.00 Uhr
im Bürgergarten
Dammühlenweg, Idstein
(hinter dem Schloßteich)

© 2018, Naturschutzjugend (NAJU), Karlplatz 7, 10117 Berlin

Radieschen to go

Was für ein schöner Tag!

Danke an alle mitarbeitenden Bürgergärtnerinnen und Bürgergärtner und an alle Besucherinnen und Besucher, die dazu beigetragen haben.

Die ersten Jungpflanzen, die wir anbieten konnten, waren Radieschen. Ca. 80 Töpfchen mit Jungpflanzen hatten wir vorbereitet, und wir haben uns sehr über das Interesse gefreut. Idsteiner Radieschen haben sogar die weite Reise nach Regensburg angetreten, und wir drücken die Daumen, daß sie dort gut gedeihen.

Da wir ausschließlich biologische Saaten (Demeter) verwenden, ist gesichert, daß die Jungpflanzen ihre guten Eigenschaften weiter vererben – im Gegensatz zu den sterilen Pflanzen, die für gewöhnlich in Bau- und Supermärkten oder von Discountern angeboten werden. Das heißt, wenn man die Radieschen – anstatt sie aufzuessen – bis zur Blüte auswachsen lässt, kann man für das nächste Jahr aus den Samenschoten den Samen gewinnen. Wie das geht, erfahren Sie bei uns im Bürgergarten.

Wer gestern nicht kommen konnte: Bei uns im Bürgergarten ist es immer schön; kommen Sie doch am nächsten Samstag einfach vorbei oder halten Sie kurz bei uns an, wenn Sie auf Ihrem abendlichen Spaziergang am Bürgergarten vorbeikommen.

Mitgärtnern, mit uns im Schatten sitzen, ein Brot mit frisch geernteter Kresse essen – die einfachsten Dinge sind oft die schönsten.