Saisonbezug

Adventszeit ist – leider – gerne auch mal Erkältungszeit.

Gut, daß wir auf dem Adventlichen Hoffest am Samstag wie auch auf dem Weihnachtsmarkt in der kommenden Woche auch Gurgel- und Inhalationslösung anbieten. Aus Römischer Kamille (Chamaemelum nobile L.) von Demeter-Qualität.

Bitte bleiben Sie gesund – und wenn Sie doch krank werden sollten: Wir haben Abhilfe für Sie!

Nur noch eine Woche

Gestern hieß es, wir würden noch 15x wach, und heute diese Überschrift?

Nein, kein Fehler unsererseits. Auch läuft die Zeit nicht so im Sauseschritt.
Aber es ist nur noch eine Woche bis zur Einstimmung auf den Weihnachtsmarkt: bis zum Adventlichen Hoffest bei Jutta Profitlich und Herbert Schart in Oberauroff.

Adventliches Hoffest

01. Dezember 2018
ab 11 Uhr
auf dem Archehof in Oberauroff

Es wird allenthalben fleißig gewerkelt, vorbereitet, genäht und gestrickt.

Und auch Bürgergärtnerin Myriam saß viele Abende an der Nähmaschine. Damit ArchehofbesucherInnen (und Weihnachtsmarktgänger) schöne Kirschkern-Handwärmer angeboten bekommen.

Von Schafen und Menschen

Von Schafen und Menschen

Grandioser Abschluß der diesjährigen Gartenveranstaltungen am vergangenen Samstag:
Goldener kann ein Oktobertag nicht sein!

Bei zauberhaftem Herbstlicht leuchteten die Farben der selbstgesponnenen und -gefärbten Wolle von Rebecca Henkel als warmer Blickfang der Saisonabschlußveranstaltung im Bürgergarten. Knapp 100 Gartengäste strömten drei Stunden lang zu Henkels Spinnvorführung.

Daß eine kurze Einführung in diese alte, langsam vergessene Kulturtechnik dann doch nicht ausreicht, um zu einer Meisterin wie Henkel selbst zu werden, hat den Spaß derjenigen nicht gemindert, die sich einmal selbst daran versucht haben.

Klein und Groß wurden genauso vom zweiten Blickfang in den Bürgergarten gezogen: den zwei lebenden Vliesproduzenten vom Arche-Hof in Oberauroff, die Herbert Schart und Jutta Profitlich uns für den Tag in den Garten quartiert haben.

Danke für die erste Saison

Damit bedankt sich der Bürgergarten bei allen, die uns durch ihre Mitarbeit im Garten, die interessanten Gartengespräche, ihren Besuch bei unseren Veranstaltungen und Ihre Spenden in unserem ersten Gartenjahr so grandios unterstützt haben.

Und hat es viel Spaß gemacht – und wir feilen bereits an neuen Veranstaltungsideen für das Gartenjahr 2019

Davor aber sehen wir uns vom 7. – 9. Dezember 2019 auf dem Weihnachtsmarkt –
mit unseren Gartenprodukten auf dem König-Adolf-Platz.

Wollig-molliger Saisonabschluß

Wollig-molliger Saisonabschluß

Im Bürgergarten Idstein werden nicht nur die Pflanzen für den kommenden Winter vorbereitet – auch die ganz besondere Saisonabschlußveranstaltung paßt zur herbstlichen Stimmung:

Kleine und große BesucherInnen sind eingeladen, dem Weg der Wolle vom Schaf über das Wollknäuel zum wollenen Kleidungsstück zu folgen.

Rebecca Henkel, Künstlerin und Kunsthandwerkerin aus Oberjosbach, ist nicht erst seit ihren Spinnvorführungen auf der gerade zuende gegangenen Landesgartenschau in der Region als Produzentin ganz besonderer Wolle und Wollprodukte bekannt. Wer ihr beim Spinnen noch nicht zugesehen hat oder ihr bei dieser faszinierenden Tätigkeit mal wieder zuschauen will, kann dies am Samstag, 20. Oktober, zwischen 14 und 17 Uhr im Bürgergarten tun

Henkel informiert dabei hochinteressant vom Weg, den der Spinnfaden bereits vom geschorenen Vlies über die „Flocke“ und das Kardieren genommen hat. Und wer mag, kann sich unter Henkels Anleitung sogar mal selbst an ein Spinnrad setzen und sich daran probieren, den Faden zu zwirbeln.

Ergänzt wird die Veranstaltung durch die Anwesenheit lebender Wolllieferanten:
Mehrere Schafe des Archehofs Oberauroff von Herbert Schart werden ebenfalls während der Veranstaltung im Bürgergarten sein. Sie führen Kindern und Erwachsenen im direkten Vergleich mit Henkels Ausgangsmaterial vor Augen, warum ein nicht entfettetes, ungezupftes Vlies sich noch nicht so recht zur Verspinnung eignet.

Eine Auswahl kuscheliger Woll- und Wollfilzprodukte, zu denen der gesponnene Faden dann weiterverarbeitet wird, steht für den direkten Erwerb ebenfalls zum Saisonabschluß im Bürgergarten bereit – schließlich ist Weihnachten schon in Sicht, und jeder freut sich über ein Geschenk, das genauso schön und individuell wie mollig warm ist.

Mit Schafen und Spinnrad

20.10.2018

14.00 – 17.00 Uhr

Bürgergarten Idstein
Dammühlenweg

Ausgezeichnet!

Mit stolzer Freude haben wir einen zweiten Preis beim bundesweiten Pflanz-Wettbewerb „Deutschland summt! – Wir tun was für Bienen“ entgegennehmen dürfen. Das war eine wunderbare Bestätigung dessen, was wir im und mit dem Bürgergarten Idstein (auch) erreichen wollen: Biodiversität erhalten und Bestäuber schützen und (unter-)stützen.

Jetzt, da unsere Kräuterspirale auch bepflanzt ist und sogar jetzt, im Oktober, noch blüht, gelingt das sicherlich noch ein kleines Stückchen besser (die Blühflächen des Sommers sind in unserem Wettbewerbsbeitrag nochmal schön zu sehen gewesen).

Die Kräuterspirale des ÖkoWerk in Berlin-Teufelssee sieht nach diesem dürren und heißen Sommer leider auch ein wenig mitgenommen aus. Dennoch ist sie für das Überleben der bestäubenden Insekten eine zentrale Struktur im naturnahen Ökogeflecht, das die Berliner für Umweltbildung und Naturschutz aufgebaut haben. Auf jeden Fall eine Reise wert!

Der 1. Vorsitzenden der Bürgergartengesellschaft e.V., Dr. Birgit Anderegg (Mitte), ist die Freude über die Anerkennung durch die 5-köpfige Jury ins Gesicht geschrieben, mit der die Leistung und das Engagement der BürgergärtnerInnen Idstein belohnt wurden.

Die „Drei Wege zum Erfolg“, die die Initiative „Deutschland summt!“ beschreiten möchte, sieht auch zentrale Punkte unseres Anliegens, das wir mit dem Bürgergarten Idstein verfolgen.

Umso mehr freuen wir uns, daß es in Deutschland so viele Gleichgesinnte gibt, wie wir in Berlin erfahren durften. Wir tun was für Bienen – und dafür, daß möglichst viele (IdsteinerInnen) uns dabei unterstützen. Im Bürgergarten, auf dem eigenen Balkon oder im Vorgarten von Haus und Firma.

Jana, Jan, Birgit, Myriam, Ellen, Sabine und Axel strahlen stellvertretend für insgesamt ca. 20 BürgergärtnerInnen über die Anerkennung, die auch die Idsteiner Zeitung in einem Bericht und einem Zeitungskommentar unterstrichen hat.

Duftiger Blickfang

Duftiger Blickfang

Kräuterspiralen ermöglichen die Schaffung von 3 – 5 Kleinklimazonen, in denen dann Pflanzen mit unterschiedlichen Boden-, Licht- und Wasser-/Trockenheitsansprüchen gedeihen können.

Sie lassen sich gut als Trockenmauerstrukturen erstellen, was den Zusatznutzen birgt, daß sich in den Fugen Schutz-, Nist- und Ruhezonen für Insekten, Echsen und andere Kleintiere ergeben.

Außerdem sieht das Ergebnis gut aus und duftet auch ganz wunderbar – bei uns ist es eine Mischung aus über 30 Würzpflanzen, die jetzt ihren Duft verströmen.

Vor dieses Ergebnis, auf das die BürgergärtnerInnen durchaus ein bißchen stolz sein dürfen, hatte Göttin Demeter allerdings schon einiges an Schweiß und Knochenarbeit gesetzt – angefangen vom Schlagen der Faulschieferbrocken im Steinbruch bei Steinfischbach.

Da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, erzählen wir die Entstehungsgeschichte des neuesten Hinguckers im Bürgergarten doch einfach in Bildern.