Duftiger Blickfang

Kräuterspiralen ermöglichen die Schaffung von 3 – 5 Kleinklimazonen, in denen dann Pflanzen mit unterschiedlichen Boden-, Licht- und Wasser-/Trockenheitsansprüchen gedeihen können.

Sie lassen sich gut als Trockenmauerstrukturen erstellen, was den Zusatznutzen birgt, daß sich in den Fugen Schutz-, Nist- und Ruhezonen für Insekten, Echsen und andere Kleintiere ergeben.

Außerdem sieht das Ergebnis gut aus und duftet auch ganz wunderbar – bei uns ist es eine Mischung aus über 30 Würzpflanzen, die jetzt ihren Duft verströmen.

Vor dieses Ergebnis, auf das die BürgergärtnerInnen durchaus ein bißchen stolz sein dürfen, hatte Göttin Demeter allerdings schon einiges an Schweiß und Knochenarbeit gesetzt – angefangen vom Schlagen der Faulschieferbrocken im Steinbruch bei Steinfischbach.

Da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, erzählen wir die Entstehungsgeschichte des neuesten Hinguckers im Bürgergarten doch einfach in Bildern.

Erfolgreiche Kunstwandeln-Premiere

Eigentlich wünschen wir BürgergärtnerInnen uns ja seit Wochen nichts sehnlicher als Regen, Regen, Regen.

Zur gestrigen Premiere der losen Reihe „Kunstwandeln“ mit Werken und Skizzenbüchern von Manfred Lindner war er uns willkommen, der azurblaue Himmel – wie gemalt!

Auch der Termin – parallel zum „Tag des Offenen Denkmals“ mit dem Höfefest in der Weiherwiese – war offenbar gut gewählt. Über BesucherInnen-Mangel konnten wir uns auf jeden Fall nicht beklagen. Über die gut zwei Stunden der Kunstausstellung im Bürgergarten haben uns ca. 70 Interessierte besucht.

Und so mancher, der auf dem Weg zum Apfelweinfest war, hat doch lieber erstmal kräftig beim farbenfroh-appetitlichen Bürgergarten-Angebot zugegriffen (an dieser Stelle unser Dank für die Unterstützung von Der Weinladen).

Lindners Werke haben angeregte Gespräche und bewunderndes Staunen ausgelöst, so detailgetreu und realistisch bis in die kleinste Blatt- oder Insektenflügel-Ader hinein sind sie.

Lindner selbst (im obigen Foto im Gespräch mit BürgergärtnerInnen Sabine und Myriam) stand ebenso informativ wie sympathisch über die Stunden des Kunstwandelns den interessierten Gartengästen zur Verfügung…

… zu denen zu unserer freudigen Überraschung auch IZ-Redakteur Jung gehörte.
Wir sind gespannt auf seinen Zeitungsartikel.

Zeichnungen und Gemälde einmal nicht von hölzernen Rahmen, sondern von den natürlichen Vorbildern selbst eingerahmt – ein Konzept, das sich bei der Premiere seiner Umsetzung als genauso stimmig und besucher-attraktiv erwiesen hat, wie wir es uns erhofft hatten.

Objekte aus der Natur und regionale Künstler, die diese in der einen oder anderen Form als Inspiration wählen, gibt es mehr als genug.

Lassen Sie sich also überraschen, wen wir als nächstes mit seinen oder ihren Werken bei einer weiteren Auflage von „Kunstwandeln“ im Bürgergarten präsentieren.

Die Termine werden rechtzeitig in unserem Veranstaltungskalender bekanntgegeben.

MitBürger im Garten

„Dieses Bild hab ich doch schon mal irgendwo gesehen …?!“

Ja, stimmt – Ingo Bürger, der stadtbekannte Public Art-Künstler hat es bei uns im Bürgergarten gezeichnet, …
und wir haben darüber gebloggt.

Licht & Schatten
Formerfassung & Proportionen
Perspektive & Lage im Raum
Texturen & Linienarten

Wie macht der Mann das nur, dieser Idsteiner Public Artist Ingo Bürger, wenn er zum Beispiel die sich ständig sacht bewegenden Blätter im Bürgergarten skizziert?

Oder auf die gekrümmte Form der Straßenlaternen in der Altstadt eigentlich plane Objekte setzt – und auf einmal schaut uns so ein Auge bei unserem Altstadtbummel regelrecht hinterher?

 

Wer auch zeichnen lernen oder sich zeichnerisch weiter entwickeln will, kann sich alle 14 Tage sonntags bei Ingo Bürger wertvolle Hinweise, Kniffe und Ratschläge holen.

Direkt und unkompliziert – und in der freien Natur mit so wunderbaren und stimulierenden Objekten wie den Pflanzen, Tieren und Dingen im Bürgergarten.

Auf Hocker und Klappstuhl - Natur in Skizzen fangen

MitBürger im Bürgergarten – Zeichnen lernen von ganz leicht bis ganz schön knifflig

Sonntag, 19. August 2018 bis Sonntag, 29. Oktober
im 2-wöchigen Rhythmus
jeweils 11 – 13 Uhr
im Bürgergarten (wenn das Wetter mitspielt)

Jede/r kann mitmachen – vom Schüler- bis zum Seniorenalter

> Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen <<<

Aufrgund der Erfahrungen bitten wir um Voranmeldung über unser
Kontaktformular oder direkt an Ingo Bürger.

Bitte mitbringen:

  •  Klappstuhl ODER Hocker
  •  Zeichenpapierblock ODER Zeichenbogen mit fester, glatter Zeichenunterlage
  • trockene Stife (d.h. keine Fasermaler o.ä.) – je nach eigener Vorliebe
  • ggf. Radierer und Anspitzer

sonstige Materialien nach Vorliebe, Neugierde und Interesse

Und wer weiß – wenn genügend Begeisterte zusammenkommen, gibt’s vielleicht sogar eine Werkausstellung… ?

Wir lassen uns jedenfalls gerne überraschen und freuen uns auf möglichst viele MitBürger im Garten.

Konzentration und Entspannung

Die Yoga-Premiere im Bürgergarten war in jeder Hinsicht ein Erfolg:
Große Begeisterung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die dieses Angebot zu konzentriert entspannenden Wochenendbeginn genutzt haben. Die ruhige Zurückgezogenheit auf der – schattigen – Nebenfläche ließ die Geräusche des erwachenden Samstages in den Hintergrund treten und die erwünschte Ruhe einziehen.

Eine tolle Begleitung auch für unser eigenes „Garten-Zen“, denn auch wir BürgergärtnerInnen mußten gestern hochkonzentriert unserer entspannenden Herzensarbeit nachgehen:

Die Ernte der ersten Aussaat war trotz der widrigen Wetter- und Temperaturbedingungen dieser letzten Wochen mehr als üppig…

… was aber im Gegenzuge auch bedeutet, daß viele unserer Beete abgeerntet und leergeräumt sind.

Vielleicht können wir unseren GärtnerInnen-Erfolg aber ja trotz der eigentlich unpassenden Saattemperaturen weiter fortsetzen?
Wir haben es zumindest gewagt und unsere Pflanzpläne hervor- und umgesetzt.

Mit Geduld, fleißiger Bewässerung und einem Quäntchen Wetter-Karma üppt der Bürgergarten zur nächsten Yoga-Stunde schon wieder fröhlich vor sich hin.

Nächster Yoga-Termin im Bürgergarten

Samstag, 1. September 2018
9:30 – 10:30 Uhr
mit Yoga-Lehrerin Angela Hoffmann

Die Teilnahme ist unentgeltlich.
Wem’s gefällt, zeigt durch seine Spende, was ihm oder ihr die Entspannungsstunde in der Natur wert war.

In der Ruhe liegt die Kraft

Beim Yoga im Bürgergarten kann Johanniskraut als Fixpunkt dienen und so auch über „optische Anwendung“ seine bekannte beruhigende Wirkung entfalten.

Yoga in der Natur ist eine ganz besondere Erfahrung.

Der Wind spielt mit den Gräsern. Schon das Geräusch, wenn er durch die Blätter der Bäume fährt, erfrischt uns.
Wir holen tief Luft und nehmen den Duft der Pflanzen in uns auf.

Die Sonne hat in den letzten Wochen viel um uns herum verbrannt. Umso fröhlicher leuchten uns die verbleibenden Blüten der freundlichen Ringel- und Sonnenblumen. Ihre farbenfrohen Akzente sind ideale Fixpunkte für Balance des Körpers, des Geistes und der Seele.

So starten wir ruhig und gelassen in den gemeinsamen Yoga-Morgen. Die beruhigende Wirkung trägt uns im besten Falle bis in den Beginn der nächsten Arbeitswoche.

Strala-Yoga im Bürgergarten

Samstag, 04. August
9.30 – 10.30 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Yoga-Lehrerin Angela Hoffmann freut sich über eine Spende von denjenigen, denen es gefallen hat.

Bitte Getränk und eigene Yoga-Matte, so vorhanden, mitbringen.
Eine begrenzte Zahl von Matten kann für die Dauer der Stunde kostenfrei entliehen werden.

Die Farben des Sommers

Auch wenn die Sonne unerbittlich vom Himmel brennt und die Bäume ringsum verdorrt oder sogar schon ganz ohne Blätter stehen:
Im Bürgergarten blüht und grünt es üppig weiter.

Hier ist der Sommer gelb und orange.
Und natürlich sattgrün.
Und erdig-braun.
Und leuchtend weiß.

Die BürgergärtnerInnen wünschen allen einen fröhlich-bunten Sommer!