Yoga im Bürgergarten

An zwei Terminen (04.08.2018 und 01.09.2018) jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr bietet Yoga-Lehrerin Angela Hoffmann im Bürgergarten etwas zur Entspannung an.

Bitte eine Matte, etwas zu trinken und ggf. eine Decke oder Jacke für die Entspannungsphase mitbringen (Matten können auch in begrenzter Zahl geliehen werden).

Wir freuen uns!

Blühender Naturschutz – Alleskönner Moschusmalve

Im Bürgergarten kann man lernen, wie jede/r von uns – auch auf ganz kleiner Fläche – etwas für Bienen und andere Bestäuber tun kann.
Wir haben auch schon Saatgut geerntet, das nicht nur gut für Bienen ist, sondern auch das menschliche Auge erfreut. Und sich toll als kleines Mitbringsel oder Geschenk eignet.

Also am Samstag, 7. Juli, gleich mal zwei oder drei Tütchen mit Blühendem Naturschutz (Saatbomben) erwerben und den Bienen helfen!

Kennen Sie die Moschusmalve (Malva moschata)?
Sie blüht zart, aber üppig und ist recht anspruchslos, so daß sie fast überall gedeiht.
Bienen und andere Bestäuber besuchen sie gerne, denn der Nektarwert ist sehr hoch (wenn der Pollenwert auch nur mäßig ist).

Vor allem aber ist die Moschusmalve überlebenswichtig für die Raupen des Malvendickkopffalter sowie als Raupenfutter für den Wegrand-Malven-Blattspanner. Dies sind beides Schmetterlingsarten, die deutschlandweit gefährdet sind und in Niedersachen und Nordrhein-Westfahlen sogar schon vom Aussterben bedroht sind.

Wir müssen also dringend etwas tun – und es ist gar nicht so schwer (und sieht auch noch schön aus):

  • Samentütchen der aktuellen Malva moschata BIO-Saatgut-Ernte im Bürgergarten erwerben.
  • Noch in diesem August/September oder im nächsten Frühjahr aussähen.
  • Blütenbildung ab dem zweiten Jahr bewundern und sich über den eigenen Beitrag zum Naturschutz freuen.

Und wer will, kann sich im Herbst außerdem aus dem getrockneten Kraut sogar noch schleimlösenden Hustentee zubereiten.

Die Moschusmalve – einer der vielen Alleskönner, die im Bürgergarten wachsen …
Und bald vielleicht auch schon in vielen anderen Idsteiner Blumenkästen, Hochbeeten und Gärten?

Samstag, 7. Juli, 15 - 17.30 Uhr im Bürgergarten

Die Eschenhahner Imkerin Petra Hoffmann beantwortet Fragen rund um Bienen und deren Lebensraum.

Wir können die wichtigsten Helfer unserer Nahrungsmittelproduktion ganz aus der Nähe beobachten,
denn Hoffmann hat ihr Schauvolk dabei

Keine Stichgefahr!

Wenn Bienen erzählen könnten …

Wenn Bienen erzählen könnten …

Bienen haben eine hochkomplexe und sehr präzise Sprache, mit der sie sich zum Beispiel untereinander mitteilen, in welcher Richtung gute Nektar- und Pollenquellen zu finden sind und wie gut diese tragen.

Dummerweise verstehen die meisten von uns diese Sprache nicht. Und so können wir auch nicht in Austausch treten, um herauszufinden, wie wir die immenfleißigen Bienchen bei ihrer Honigproduktion unterstützen können.

Die Eschenhahner Imkerin Petra Hoffmann aber kennt Bienen gut genug, um für sie zu sprechen. Die Bienen hat sie dabei in einem Schaukasten dabei, so daß wir sie aus nächster Nähe und ohne Stichgefahr beobachten können.

Kommt also und fragt ihr Löcher in den Bauch, sie wird Euch in eine hochspannende Welt entführen, die überall um uns herum ist, die wir nur wahrzunehmen verlernt haben.

Tips, worauf man beim Honigkauf achten sollte, um nicht auf gepanschte Ware hereinzufallen, gibt Frau Hoffmann auch. Und garantiert ungepanscht ist ihr Honig aus der Schleuderung 2018, den es zu verkosten und kaufen gibt.

7. Juli 2018

15.00 – 17.30 Uhr

Bürgergarten Idstein
Dammühlenweg

Essen in Hessen – Projektwochenauftakt Limesschule Idstein

Der heutige Blogbeitrag ist etwas ganz Besonderes, denn er ist ein Gastbeitrag der SchülerInnen der Limesschule. Sie hatten im Rahmen der diesjährigen Projektwoche Interesse an „Essen in Hessen“ und haben uns zum Wochenauftakt besucht.

Wir danken herzlich für den Besuch der 29 Fünft- und SechstklässlerInnen mit ihren drei Lehrerinnen im Bürgergarten. Es war auch toll, dass wir zu einem Gegenbesuch eingeladen wurden und den nachfolgenden Projektbericht abfotografieren durften. Wir zeigen ihn unten (nach ganz leisem Lektorat) im Typoskript.

Als wir am Montag, dem ersten Projektwochentag, in den Bürgergarten gingen

Am allerersten Tag wanderten wir in den Idsteiner Bürgergarten, der kürzlich eröffnet hatte. Wir trafen uns und lernten uns erst einmal richtig kennen. Frau Keller, Frau Kleinwächter und Frau Bauer forderten uns dazu auf, […] warum wir das Projekt „Essen in Hessen“ gewählt haben, zu sagen.

Dann gingen wir zu den Basketballkörben und aus dem Haupteingang zu der Idsteiner Stadtmitte. Von dort aus nur  noch am Schlossteich vorbei, wo viele Enten schwammen, und schon waren wir im Bürgergarten. Frau Kleinwächter hatte ihren Kinderwagen mitgenommen, ihre Tochter wurde nämlich im Bürgergarten […??] Viele wollten den schieben.

Es gab viele Fragen, die von Insekten handelten, und Fragen, die von Pflanzen handelten. Es war sehr viel Wissenswertes dabei. Als wir von Beet zu Beet gegangen waren und sogar die Frage über das vorhandene Insektenhotel gelöst hatten, kamen wir an dem Tisch zusammen, der links im Bürgergarten stand. Viele Beobachtungen waren falsch, doch wir lernten auch vieles dazu.

Frau Regh, eine der drei netten Frauen, sagte nach den Lösungen, dass es viele hessische Gerichte gäbe, vieles, das mit Kräutern zu tun hatte. Dann, nach ungefähr 15 Minuten Wissenswertem, kam auch das leibliche Wohl dran. Frau Regh hatte Eier gekocht, und dazu gab’s echte Frankfurter Sosse, die von 7 hessischen Kräutern gemacht wurde. Sie schmeckte soooo lecker!

[…]

Die Gartenrallye hat allen - auch uns BürgergärterInnen - viel Spaß gemacht

Die Fragebögen werden wir demnächst für alle kleinen und großen BesucherInnen im Bürgergarten bereithalten, die Lust haben, mal ganz genau auf die kleinen und unscheinbaren Dinge in der Natur zu schauen.

Probiert’s aus – wir freuen uns auch auf Euch und Sie!

Hortus tranquilitatis

Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner

Chinesisches Sprichwort

Vorankündigung "Bürger im Garten"

Ingo Bürger, im Idsteiner Land für und durch seine öffentlichen kalligraphischen und malerischen Arbeiten bekannt, hat unbestritten das Auge und die Geduld, die es für seine hoch-filigranen Naturzeichnungen braucht.

Wie auch der interessierte Laie seine eigenen dahingehenden Fertigkeiten noch besser ausbilden kann, verrät Bürger in losen Zeichenstunden der Reihe „Bürger im Garten“, die über den Sommer und frühen Herbst verteilt im Bürgergarten statt finden wird.

Termine werden hier, auf Facebook und in der Presse rechtzeitig bekanntgegeben.

Die Pflanzen explodieren zwar schier in ihrem aktuellen Wachstum.
Aber sie tun es still und leise und so sacht, daß das immer satter und reicher werdende Grün den Bürgergarten zu einem Hort der Ruhe werden läßt.

Wie sonst hätte so ein Kunstwerk wie das des Topinambur-Blattwerks so kunstvoll auf Papier abgebildet werden können, wenn der Künstler Ingo Bürger, der – wie passend – den Tag im Bürgergarten verbrachte, nicht diese Gelassenheit gespürt hätte, von dem unser gärtnerisches Miteinander wieder geprägt war.

Snack Attack

Nicht nur wir BürgergärtnerInnen freuen uns auf die Kinder, die uns am 19. Mai beim Bau unseres großen Wildbienen-Hotels helfen wollen. Auch die Pflanzen zeigen sich in schönster Pracht – knackig frisch auf den Gartentisch wird sicher auch der eine oder andere kleine Hunger der kleinen Baumeister zu stillen sein.

Die Erbsen sind zwar noch nicht ganz so weit, als daß sie morgen von unseren fleißigen kleinen Baumeistern genascht werden könnten. Aber sie zeigen sich schon vielversprechend und recken nicht nur die Ärmchen nach Kletterhilfen aus, die wir so langsam anbieten sollten; sondern drehen auch ihre Blütenköpfe ins Licht. Das verspricht leckere Zuckererbsen.

Der Spinat hingegen kann es offenbar kaum abwarten. Vor lauter Aufregung hat er schon Blütenstände angesetzt. Aber keine Sorge, in frühmorgendlicher Frühe haben wir sie heimlich wieder abgeknipst, damit die Pflanze nicht schießt, Nitrat anreichert und damit bitter wird. Nur ein paar Blütenstände stehen noch – wir wollen ja fürs kommende Jahr Demeter-Saatgut ziehen.

Und die Radieschen lassen sich ebenfalls nicht lumpen – das „-chen“ müßte man eigentlich aus ihrem Namen streichen: Das eine oder andere rote Kerlchen macht einem ausgewachsenen Radi inzwischen locker Konkurrenz.

Vorkoster Urteil:

Höchst delikat,
super frisch und
richtig gesund und lecker!