Bodenarbeiten von Mensch und Tier

Knackig kaltes, aber strahlend sonniges Winterwetter, eine Riesenladung lehmigen Bodenaushubs als Sachspende der Firma Stricker und ein Arbeitstag Zeit …

… eine ziemliche Herausforderung an Muskelkraft und Kälteresistenz.

Aber wenn ausreichend viele BürgergärtnerInnen mit anpacken und ausreichend flott arbeiten, dann ist der Erd-Haufen am Ende des Gartentages zu einer handhabbaren Größe zusammen“geschmolzen“.
Die Muskeln schmerzen zwar, aber sind warm geblieben.

Etliche der ebenso unschein- wie unverzichtbaren tierischen Helfer haben auch mal rausgeschaut.
Beste Voraussetzungen also dafür, daß die nährstoffreiche Beetschicht, die wir heute eingezogen haben, auch zu noch besserem, humösen Boden verarbeitet wird.

Danke an alle – Mensch und Tier!

Ungenutzt? – Nein, UMgenutzt!

Vorher

Zwischendrin

Nachher (naja, so ungefähr …)

Ganz im Sinne der Bürgergarten-Prinzipien ist Ungenutztes zu Umgenutztem geworden:

 

Seit einigen Tagen liegen prächtige Stammabschnitte am Bürgergarten, die ihn nicht nur optisch aufwerten, sondern vor allem auch die Basis für Fahrradständer aus komplett natürlichem Werkstoff darstellen.

Wir werden sie mit Schlitzen für die Vorderradaufnahme und Möglichkeiten zur Radschloßbefestigung versehen – fertig ist das nachhaltige Produkt aus Recycling-Gartenabfall.

Die Spende kam über ein Facebook-Angebot aus Walsdorf zustande, wo die Kinder der Spenderfamilie schon ganz ordentlich ihre Spielsachen so aus dem Weg geräumt hatten, daß die „Arbeitsfläche“ super frei geräumt war.

Die Firma Zeigner/Verleihfix hatte ganz spontan und ohne groß überlegen zu müssen kostenfrei die notwendigen Maschinen gestellt.

Und Herr Ghoks und sein Kollege haben ganz selbstverständlich und mit großer Freundlichkeit ihren Samstag dran gegeben, um die nicht ganz einfache Verladearbeit der Stammabschnitte durchzuführen, …

… die aufgrund der etwas begrenzten Platz- und Rangierverhältnisse sogar einen partiellen Zaunrückbau (und dessen Wiederherstellung) beinhaltete.

Ungeplant – und dennoch frohgemut und zur allgemeinen Zufriedenheit haben die beiden Verleihfix-Kollegen auch noch diese zeitraubende Zusatzarbeit ausgeführt.

Klasse, daß das der guten Laune auf allen Seiten keinerlei Abbruch tat.

Die BürgergärtnerInnen bedanken sich bei allen, die hier Hand in Hand gearbeitet und uns auf diese Weise zu einer tollen Aufwertung des Bürgergartens verholfen haben.

Hier wurden gleich zwei der Bürgergartenprinzipien gelebt:
Nicht nur unsere Lust am Experimentieren und Umnutzen, sondern auch unser Prinzip vom Lernen, Tauschen und Teilen.

And the Beat goes on …

And the Beat goes on …

Okay, okay gaaanz soweit sind wir noch nicht, wie auf dem Bild zu sehen, aber steter Hochbeetebau bereitet das Frühjahr vor. Und so wurden wir am letzten Samstag mit einem ganz zarten Vorgeschmack auf den Frühling belohnt, als wir an unseren Hochbeeten weitergebaut haben. Ganz besonders haben wir uns über zwei weitere Bürgergärtner gefreut, die sich sofort im Team tatkräftig eingebracht haben.

Kurz gesagt, ein Auftakt ins Gartenjahr 2018 nach Maß.

Stunde der Wintervögel

Zwischen dem 5. und 7. Januar 2018 findet in diesem Jahr die bundesweite Aktion des NABU die „Stunde der Wintervögel“ statt.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach:

Von einem Beobachtungsplatz aus, wird von jeder (Vogel)Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter „Stunde-der-Wintervoegel“ bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zusätzlich ist für telefonische Meldungen am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Sollten Sie keinen eigenen Garten besitzen, suchen Sie sich einen ruhigen Platz in einem Park wie z.B. der Stolzwiese oder der Wörsbachaue. Das Zählen und die Beobachtungen ergeben wichtige Daten über Wintervögel, die Auswirkungen des Klimawandels und über den Zustand der Umwelt.

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Am besten klappt das Zählen in der Familie, mit Freunden, Nachbarn oder Kollegen – denn je mehr Augen mitschauen – desto einfacher ist es.

Buchfinkmännchen – Foto: Frank Derer

Buchfinkweibchen – Foto: Frank Derer

Die drei großen G der Gartenarbeit

Die BürgergärtnerInnen wünschen allen für 2018 die „drei großen G der Gartenarbeit“:

Gesundheit,
Gelassenheit und
Grüne Daumen

Wir freuen uns auf das erste vollständige Bürgergarten-Gartenjahr mit Euch und Ihnen.

 

 

Ein Wort am Ende des Bürgergarten-Gründungsjahres auch an unsere Schirmherrin, Svenja Herfurth:
Die ebenso spontan-tatkräftige wie liebevolle Art, in der sie die Meisenringe ersetzte, die jemand gleich nach dem Aufhängen „ausgeliehen“ hatte, steht exemplarisch für ihre Unterstützung der BürgergärtnerInnen Idsteins, für die wir uns herzlich bedanken!

copyright des hier verwendeten Fotos: Svenja Herfurth

Hochbeete bauen – läuft.

Am 02. Dezember ging es weiter mit dem Bau der Hochbeete. Ein Anbaubeet und ein neues Hochbeet sind entstanden. Langsam kommt so etwas wie Routine auf, auch wenn der Untergrund immer wieder neue Herausforderungen in sich birgt. Dank Rahman, der die Stein-Basis angelegt hatte, ging es dieses Mal schon schneller.

Axel hatte wieder das Bauholz bei der Zimmerei Reuter in Wüstems geholt, so daß wir direkt loslegen konnten. Waltraud, Nils, Rahman, Birgit und Uschi schraubten was das Zeug hielt.

Holzschnitt und Laub waren noch vorrätig, um damit die Beete zu füllen. Für die nächsten Beete wird beides jedoch benötigt. Genauso wie uns noch eine Fuhre Mist fehlt und für die letzte Schicht – Mutterboden. Mal sehen, wo wir diese beiden Beet-Zutaten organisieren können.

Am Ende des Tages wurden für unsere gefiederten Freunde noch ein paar Fettringe und Futterknödel aufgehängt, denn sie sollen nicht bis zum kommenden Frühjahr warten müssen, um sich im Bürgergarten richtig pudelwohl zu fühlen.

Und für uns Zweibeiner stand dann der Besuch des Idsteiner Weihnachtsmarktes auf dem Programm – schließlich bot der Arche-Hof Oberauroff ja seinen grandios gewürzten heißen Apfelwein an … mit Honig auch derjenigen Bienenvölker, die bald im Bürgergarten ihre neue Heimat bekommen sollen.